Finanzen
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Über Gewinn und Verlust entscheidet die Auswahl der richtigen Aktien. Aussicht auf Wertsteigerungen hat nur, wer die Dividendenpapiere in seinem Depot richtig zusammenstellt. Worauf Aktienkäufer achten sollten. Aktien sind Wertpapiere, deren Kurse sich schnell ändern können. Dennoch sollten sich Anleger viel Zeit für die Auswahl der richtigen Papiere nehmen. Wichtig ist die Qualität der Firma, der richtige Zeitpunkt und die Stärke des Papiers.

Aktienmarkt

Ausgebendes Unternehmen:

Der Wert der Papiere bemisst sich danach, wie gut die Firma wirtschaftet, wie hoch ihr Gewinn ist und wie sich seine Produkte und Dienstleistungen verkaufen. Für Anleger kommen vor allem solche Unternehmen in Betracht, die sich in allen Belangen positiv entwickeln.

Trend:

Die beste Aktienauswahl nützt nichts, wenn die Papiere erst mal Monate lange vor sich hin dümpeln, weil an der Börse Flaute ist, ehe die Hausse beginnt. Daher sollten Anleger auf einen allgemeinen Aufwärtsschwung warten. Häufig wird er eingeleitet durch positive Trendindikatoren wie den ifo-Geschäftsklimaindex.

Liquidität:

Die Aktien der Unternehmen sollten möglichst breit gehandelt werden. Der so genannte free float sollte deshalb deutlich mehr als 25 Prozent betragen. Verdächtig ist es auch, wenn hinter den Papieren im Kursteil der Zeitung die Buchstaben „G“ (Geld – nur Nachfrage, kein Angebot), „B“ (nur Angebot, keine Nachfrage) oder „T“ (Taxe – Schätzung, da kein Kurs feststellbar) stehen. Dies deutet darauf hin, dass kein reger Handel stattfindet.

Diversifikation:

Ein Depot sollte vor allem Papiere aus verschiedenen Branchen und Regionen beinhalten. Aktien-Guru Warren Buffet hat dafür auch eine Obergrenze: „Kommen Sie nie in die Versuchung mehr als zehn bis zwölf Aktien zu besitzen“.

Lieblinge:

Lassen sie die Finger von den gerade begehrten Papieren. Die sind meist zu teuer. Suchen sie sich lieber unbekannte Werte mit guter Qualität.

Währung:

Bei Aktien aus der Eurozone gehen Anleger keine Währungsrisiken ein. Wer hingegen Papiere aus Nicht-Euroland erwirbt, muss Kursverluste einkalkulieren.

Preis:

Eine Aktie sollte nicht zu teuer sein. Mögliche Maßstäbe, um das zu ermitteln, ist das so genannte Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) oder das Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV). Das KGV ist mit dem Schnitt seiner Branche zu vergleichen. Es sollte nicht deutlich höher sein. Allgemein gilt ein KGV unter zehn als preiswert. Ein Börsenkurs kann als preiswert gelten, wenn ein KUV unter eins liegt

Unser Tipp zur Anlage in Aktien:

  • Qualität analysieren
  • Aufwärtstrend als Kaufzeitpunkt abpassen
  • Der frei handelbare Aktienanteil sollte mindestens 25% betragen.
  • Mischen. Nie alle Eier in einen Korb legen.
  • Finger weg von Marktlieblingen
  • Fremde Währungen erhöhen das Risiko.
  • Starke Aktien identifizieren.
  • Nie zuviel bezahlen.

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